Innovationsorientiertes Management

„With cost cutting, you win quarters, with innovation you win decades“ (Alan Lafley, P&G)

Ein zentrales Forschungsthema, das uns am Lehrstuhl für BWL, insbesondere Management treibt, besteht im innovationsorientierten Management. Dabei ist es unserer Ziel besser zu verstehen, wie Manager durch ihr Verhalten, Vorgaben und Entscheidungen Innovationen jeglicher Art in ihrem Unternehmen fördern können.

Unternehmen so zu managen, dass regelmäßig neue Innovationen – bezogen auf Produkte, Services, Prozesse oder auch Geschäftsmodelle – initiiert und implementiert werden, ist heute eine zentrale Verantwortung von Managern in praktisch allen Branchen. In vielen Unternehmen ist zur Verfolgung eines solchen innovationsorienterten Management jedoch die Beseitigung einer Reihe von Barrieren notwendig, insbesondere wenn bestehende Prozesse und Sichten über Jahre etabliert wurden.

In unserer Forschung widmen wir uns diesem Thema und wollen aktuell beispielsweise besser verstehen:

  • Wie sieht eine innovationsorientierte Unternehmenskultur aus und wie wirkt sich eine solche Unternehmenskultur auf den Erfolg von Unternehmen aus?
  • Wie sollte die Schnittstelle zwischen Produktentwicklung, Marketing und anderen Funktionen gestaltet sein, dass Innovationstätigkeiten gefördert werden können?
  • Welche Incentivierungen auf Unternehmensebene fördern tatsächlich innovatives Verhalten von einzelnen Mitarbeitern?
  • Welche Rolle spielen Mitarbeiter auf unteren Hierarchieebene bei der Identifizierung von Innovationsmöglichkeiten und ihrer Implementierung?

Im Rahmen praxisnaher Anwendungen beschäftigen uns unter anderen folgenden Fragestellungen:

  • Welche Kreativitätstechniken und Tools können genutzt werden, um Ideen für Innovationen zu identifizieren?
  • Welche aktuell in der populärwissenschaftlichen Literatur diskutierten Ansätze haben wirklich einen Mehrwert für Unternehmen?
  • Welche Eigenschaften sollte ein Top-Manager haben, um Innovationen zu erkennen, umzusetzen und innovatives Verhalten bei seinen Mitarbeitern zu fördern?
  • Wie geht man mit gescheiterten Innovationsvorhaben um und wie reduziert man mögliche negative Konsequenzen für zukünftige Anstrengungen?
  • Welche Rolle können digitale Medien bei der Entdeckung und Implementierung von Innovationsvorhaben spielen?
  • Wie kann das Potential von Innovationsideen in frühen Phasen eingeschätzt werden?

Beispielhafte Publikationen:

  • Garms, F./Engelen, A. (forthcoming): Innovation and R&D in the Upper Echelons: The Association between the CTO’s Power Depth and Breadth and the TMT’s Commitment to Innovation, in: Journal of Product Innovation Management.
  • Engelen, A./Weinekötter, L./ Saeed, S./Enke, S. (forthcoming): The Effect of Corporate Support Programs on Employees’ Innovative Behavior: A Cross-Cultural Study, in: Journal of Product Innovation Management.
  • Hempelmann, F./Engelen, A. (2015): Integration of Finance with Marketing and R&D in New Product Development: The Role of Project Stage, in: Journal of Product Innovation Management, 32(4), 636–654.
  • Engelen, A./Brettel, M. (2012): A Coalitional Perspective on the Role of the R&D Department within the Organization, in: Journal of Product Innovation Management, 29(3), 489–505.
  • Brettel, M./Heinemann, F./Engelen, A./Neubauer, S. (2011): Cross-functional Integration of R&D, Marketing, and Manufacturing in Radical and Incremental Product Innovations and Its Effects on Project Effectiveness and Efficiency, in: Journal of Product Innovation Management, 28(2), 249–267.

 

 

Ansprechpartner

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Sascha Erben M.Sc.

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Prof. Dr. Andreas Engelen

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