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Abschlussarbeiten

Ausschreibung Abschlussarbeiten WiSe 2024/25

Voraussetzungen und Prozess für die Anfertigung von Abschlussarbeiten

Wir freuen uns, Studierende bei der Anfertigung ihrer Bachelor- und Masterarbeiten zu betreuen. Bei uns können Sie grundsätzlich zu Themen mit Forschungs- und Praxisbezug schreiben. Ob sich die Themen für Bachelor- und/oder Masterarbeiten eignen, entnehmen Sie bitte dem Zusatz in Klammern je Thema.

Auch im Wintersemester 2024/25 werden wir wieder Plätze zur Bearbeitung von Abschlussarbeiten anbieten. Die Vergabe der Abschlussarbeitsplätze wird koordiniert über alle Lehrstühle der Betriebswirtschaftslehre organisiert. Sie können im zentralen Anmeldeverfahren Ihre Präferenz für bestimmte Lehrstühle angeben, jedoch können keine Themenpräferenzen berücksichtigt werden. Ihre Bewerbung erfolgt über den folgenden Link (https://www.bachelorbwl.hhu.de/zentrale-anmeldung-abschlussarbeiten) samt Angabe Ihrer Lehrstuhlprioritäten. Eine Bewerbung ist bis zum 15.08.2024 (23:59 Uhr) möglich.

Bitte beachten Sie:

  • Eine Anmeldung ist ab Anfang Juli bis zum 15. August möglich.
  • Auf der oben verlinkten Seite ist eine Anmeldung sowohl für Bachelor- als auch für Masterarbeiten für Studierende aller Studiengänge unserer Fakultät möglich, wenn Sie Ihre Abschlussarbeit bei uns oder einem anderen betriebswirtschaftlichen Lehrstuhl schreiben möchten.

Mögliche Themenvorschläge an unserem Lehrstuhl samt Kurzbeschreibung finden Sie untenstehend. Die Themen können sowohl auf Deutsch als auch auf Englisch (unabhängig von der Sprache der Ausschreibung) bearbeitet werden. Es besteht die Möglichkeit, einen eigenen Themenvorschlag einzubringen, nehmen Sie dazu bitte im Vorfeld Ihrer Bewerbung per Mail Kontakt mit uns auf (). Leider können wir nicht garantieren, dass Sie einen Platz an unserem Lehrstuhl mit Ihrem Wunschthema erhalten, werden dies aber versuchen zu berücksichtigen. Sollten Sie eine Arbeit in Zusammenarbeit mit einem Unternehmen schreiben wollen, bitten wir Sie, vorab Kontakt per Mail mit uns aufzunehmen.

Die Platzvergabe und Mitteilung Ihres Themas erfolgt in den Folgewochen nach der Bewerbungsfrist. Mit einem Kick-off zu Beginn des Semesters erfahren Sie mehr zu Ihrem Thema und die Bearbeitung beginnt. Im Folgenden konkretisieren Sie Ihr Thema gemeinsam mit Ihrem Betreuer und erstellen ein Exposé zur Arbeit. Nach Diskussion dieses Exposés mit Ihrem Betreuer erfolgt die offizielle Anmeldung und es beginnt der Bearbeitungszeitraum. Weitere Details zum Prozess der Bearbeitung von Abschlussarbeiten entnehmen Sie bitte unserem Leitfaden.

Forschungsorientierte Themen

Forschungsorientierte Themen

Im Folgenden finden Sie eine Übersicht unserer möglichen Themen mit Forschungsbezug samt Kurzbeschreibung. Unsere Themen kombinieren in der Regel Literaturarbeit mit einem empirischen Teil (u.a. Case Study, Arbeit mit Sekundärdaten, Experten-Interviews, quantitative Befragungen). Eine Ausnahme bilden explizit als reine Literaturarbeit ausgewiesene Themen).

Bitte beachten Sie, dass keine Themenpräferenzen bei der Bewerbung auf einen Abschlussarbeitsplatz an unserem Lehrstuhl angegeben werden können. Die Themen werden nach der Platzvergabe zugeteilt.

Themenübersicht

Narzissmus steigt im Gleichschritt mit der Karriereleiter. Je weiter wir die Karriereleiter nach oben klettern, desto mehr Narzisst*innen sind anzutreffen, laut aktuellen Studien. Warum ist das so? Brauche ich als Führungskraft etwa narzisstische Züge um erfolgreich zu sein? Oder handelt es sich hier um ein veraltetes Bild einer erfolgreichen Führungskraft? Sprechen wir hier von guter und erfolgreicher Führung? Ziel dieser Arbeit ist eine ausführliche Literaturanalyse, die Narzissmus bei Führungskräften erforscht und deren Folgen darlegt. Die Arbeit ist durch Implikationen für Forschung und Praxis abzurunden.

Narzissmus ist bei Gründer*innen häufig anzutreffen. Studien belegen, dass narzisstischere Gründer erfolgreicher darin sind, VC-Gelder einzutreiben. Doch wie hilfreich ist diese Persönlichkeitseigenschaft über die Zeit eigentlich? In welchen Bereichen im Entrepreneurship ist diese Facette hilfreich und wo ist sie eher schädlich? Sind narzisstischere Gründer die, die langfristig einen echten Wert für die Gesellschaft kreieren oder sorgen sie eher nur für heiße Luft? Ziel dieser Arbeit ist es mit Hilfe einer Literaturanalyse und einer empirischen quantitativen Erhebung diese Forschungsfragen zu beantworten. Die Arbeit ist durch Implikationen für Forschung und Praxis abzurunden.

Gründer haben ein Ziel – ihr Unternehmen langfristig zum Erfolg zu führen. Doch welche Gründerpersönlichkeiten braucht es dafür? Welche Eigenschaften, Persönlichkeitsstrukturen oder psychologische Ressourcen führen langfristig zum Erfolg – welche sind dabei eher schädlich? Und wann ist ein Unternehmen überhaupt erfolgreich? Welche Parameter gibt es, um Erfolg zu definieren und zu messen? Ziel dieser Arbeit ist es mit Hilfe einer Literaturanalyse und einer empirischen quantitativen Erhebung diese und weitere Forschungsfragen zu beantworten. Die Arbeit ist durch Implikationen für Forschung und Praxis abzurunden.

Disruptionen in Technologie und Prozessen haben in den vergangenen Jahren zu einer steigenden Relevanz von Business Model Innovations (BMI) bei etablierten Unternehmen geführt. Beispiele finden sich zuhauf: von IBM (von Hardware-Produktion zu IT-Services und Cloud Computing) über Netflix (von DVD-Versand zu Video-on-Demand Streaming) bis hin zu Adobe (von Perpetual software licensing zu SaaS) standen viele Konzerne vor der Herausforderung, Kern-Elemente ihrer Geschäftsmodelle zu verändern und gleichzeitig ihre finanzielle Performance weiter zu steigern. 

In dem noch vergleichsweise jungen Forschungsfeld BMI stellen sich dabei viele spannende Fragen: Mit welchen Ansätzen kann man die Verbreitung von Geschäftsmodellinnovationen bei Firmen qualitativ und quantitativ messen? Wie lassen sich diese abgrenzen und kategorisieren (z.B. Business Model Innovation vs Change vs Disruption vs Transformation, etc.)? Welche Zusammenhänge von BMI mit anderen Konstrukten wurden bereits beleuchtet? Und welche Hypothesen kann man basierend auf der aktuellen Forschung zum Zusammenhang zwischen BMI und Firm Performance aufstellen?

Ziel der Arbeit ist, in einer Literaturrecherche den aktuellen Stand des Forschungsfelds zu Business Model Innovation und Firm Performance zusammenzufassen. Der Fokus der Recherche liegt auf etablierten, börsennotierten Unternehmen. Die Art und der Umfang der Recherche werden in einem Startgespräch gemeinsam festgelegt. Die Arbeit ist durch Implikationen für die weitere BMI Forschung sowie Praxis abzurunden.

In einer zunehmend wettbewerbsorientierten und dynamischen Geschäftswelt ist die Verknüpfung von Marketing und Unternehmertum entscheidend für den Erfolg von New Ventures. Entrepreneurial Marketing, das innovative Marketingstrategien und unternehmerisches Denken kombiniert, hat sich als wichtiger Erfolgsfaktor für Start-ups und kleine bis mittelgroße Unternehmen erwiesen. Es ermöglicht den jungen Unternehmen sich flexibel an Marktveränderungen anzupassen und durch kreative Marketingansätze Wettbewerbsvorteile zu erzielen.

Ziel dieser Arbeit ist es, die bestehenden Forschungen an der Schnittstelle von Marketing und Unternehmertum in New Ventures systematisch zu überprüfen und zu analysieren. Dabei sollen die wesentlichen Theorien, Konzepte und Modelle des Entrepreneurial Marketing herausgearbeitet und kritisch bewertet werden. Weiterhin sollen Forschungslücken identifiziert und Implikationen für die Praxis abgeleitet werden.

Diese Arbeit kann als systematische Literaturanalyse durchgeführt werden, indem einschlägige wissenschaftliche Artikel analysiert werden. Für eine Masterarbeit bietet sich zusätzlich die Möglichkeit an, einen empirischen Teil zu integrieren. Dies könnte z.B. durch Interviews mit Experten aus dem Bereich des Entrepreneurial Marketing ergänzt werden, um praktische Einblicke zu gewinnen und die theoretischen Erkenntnisse zu validieren.

Kundenzufriedenheit und -bindung sind entscheidende Faktoren für den nachhaltigen Erfolg eines Unternehmens. Doch bevor ein Kunde einem Unternehmen treu bleiben kann, muss er sich im ersten Schritt überhaupt für dieses Unternehmen entscheiden. Die Unsicherheit der Kunden spielt hierbei eine zentrale Rolle, da sie sowohl die initiale Kaufentscheidung als auch die langfristige Bindung beeinflusst. Doch was sind die Quellen dieser Unsicherheit?

Ziel dieser Arbeit ist es, die bestehenden Forschungen über die Faktoren, die die Unsicherheit von Kunden beeinflussen, anhand einer systematischen Literaturanalyse zu identifizieren. Dabei sollen die wichtigsten Theorien, Konzepte und Modelle identifiziert und kritisch bewertet werden. Zudem sollen Forschungslücken aufgezeigt und praktische Empfehlungen für Unternehmen abgeleitet werden, wie sie die Unsicherheit ihrer Kunden reduzieren und sowohl die Kaufentscheidung als auch die Kundenbindung stärken können.

In der heutigen hochkompetitiven Marktlage ist es für Unternehmen entscheidend, die Faktoren zu verstehen, die die Produktbewertungen und Markenwahlentscheidungen ihrer Kunden maßgeblich beeinflussen. Eine fundierte Kenntnis dieser Einflussfaktoren ermöglicht es Unternehmen, ihre Produkte gezielt an den Bedürfnissen und Präferenzen der Konsumenten auszurichten. Dies ist besonders wichtig in Branchen wie der Technologie, Mode oder der Lebensmittelindustrie, wo Produkte oft schnelllebigen Trends und sich ändernden Kundenwünschen unterliegen. Durch ein tieferes Verständnis können Unternehmen nicht nur ihre Marktstellung sichern, sondern auch ihre Marketingstrategien optimieren, um Kunden langfristig an sich zu binden und die Markenloyalität zu stärken.

Ziel dieser Arbeit ist es, anhand einer systematischen Literaturanalyse eine umfassende Übersicht über die aktuellen Forschungen zu bieten, die sich mit den verschiedenen Faktoren beschäftigen, die Produktbewertungen und Markenwahlentscheidungen beeinflussen. Es sollen relevante Theorien, Modelle und Konzepte identifiziert, kritisch bewertet und integriert werden. Zudem sollen offene Forschungslücken identifiziert und praktische Empfehlungen abgeleitet werden, die Unternehmen helfen, ihre Marketingstrategien effektiv zu gestalten und ihre Marktposition zu stärken.

Unternehmen sind heute - mehr denn je – einem ständigen Wettbewerb aus dem In- & Ausland ausgesetzt. Eins, der wahrscheinlich effektivsten Mittel, um unter diesem Druck konkurrenzfähig zu bleiben, ist kontinuierliche Innovation. Zunehmend steigt nicht nur der Wettbewerb mit etablierten Unternehmen, sondern auch der Druck durch junge, agile Startups mit innovativen Produkten und Geschäftsmodellen. Bereits der bekannte Ökonom Schumpeter (1942) beschrieb Entrepreneurs als „Revolutionäre“, welche die etablierten Strukturen aufbrechen und neue kreieren und welche sich bestehende Unternehmen schnell anpassen (durch Innovation) müssen, oder untergehen. Wie reagieren Unternehmen angesichts dieser Situation am besten?

Ziel dieser Arbeit ist es, im Rahmen einer Literaturrecherche den Forschungsstand zu dem Innovationsverhalten von Unternehmen angesichts von direktem und Start-up Wettbewerb wiederzugeben und kritisch zu diskutieren. Auf Basis der Literaturrecherche sind Forschungslücken systematisch herauszuarbeiten und zu analysieren. Das Ziel ist eine strukturierte Darstellung der verschiedenen Forschungsfelder und Erkenntnisse zu erarbeiten. Die Art und der Umfang der Recherche werden in einem Startgespräch gemeinsam festgelegt. Die Arbeit ist durch Implikationen für die weitere Forschung abzurunden.

Diese Masterarbeit untersucht, ob und wie ein Hintergrund im College Sport die Denkweisen und Handlungsstrategien von CEOs beeinflusst. Es wird erforscht, inwiefern sportliche Erfahrungen und die damit verbundenen Werte, wie Teamgeist, Disziplin und Leistungsorientierung, die strategische Entscheidungsfindung, insbesondere die Themen Risiko und Firm Performance, beeinflusst.

Das Ziel dieser Arbeit besteht darin, CEOs mit Sporthintergrund anhand einer Literaturanalyse und eigener Datenanalyse zu untersuchen. Dabei wird insbesondere der Effekt auf die strategische Ausrichtung des Unternehmens beleuchtet. Als theoretische Grundlage bieten sich die "Upper Echelons Theory" von Hambrick und Mason sowie die "Imprinting Theory" von Marquis und Tilcsik an.

Unternehmen erleben im Laufe ihrer Existenz eine Vielzahl von Krisen. Konkrete Beispiele aus der jüngeren Vergangenheit umfassen schnell steigende Inflationsraten, Lieferkettenengpässe infolge der COVID-19-Pandemie oder Cyberangriffe. Im Fokus der Arbeit sollen Krisen stehen, die unternehmensspezifisch sind (z.B. ein Hackerangriff oder ein konkretes Lieferkettenproblem) – nicht im Fokus stehen industrie- oder geografisch übergreifende Krisen (z.B. die Finanzkrise von 2008).

Start-ups haben besondere Eigenschaften (z.B. Ressourcenknappheit) im Vergleich zu anderen Unternehmen. Deshalb stellt sich die Frage: Welche Auswirkungen haben unternehmensspezifische Krisen auf Start-ups und ihre Entwicklung? Inwieweit sind Ergebnisse der Krisenforschung von größeren Unternehmen auf Start-ups übertragbar?

Ziel der Arbeit ist es, in einer Literaturrecherche den aktuellen Forschungsstand zusammenzufassen und künftige Forschungsfelder zu identifizieren. Die Recherche kann um eine Case Study oder einen empirischen Teil ergänzt werden.

Die Arbeit kann ebenfalls in englischer Sprache verfasst werden.

Unternehmen profilieren sich immer stärker durch ihre Unternehmenskultur und möchten sich so vom Wettbewerb absetzen. Doch kann auch in Zeiten wirtschaftlicher Unsicherheit die Unternehmenskultur einen Wettbewerbsvorteil darstellen? Und wie beeinflussen unterschiedliche Unternehmenskulturen den Unternehmenserfolg in Krisenzeiten? Diese Fragen sind von zentraler Bedeutung, da Krisen die Widerstands- und Anpassungsfähigkeit eines Unternehmens auf die Probe stellen. Gleichzeitig stellt sich die Frage, welche spezifischen kulturellen Merkmale besonders entscheidend sind, um Krisen erfolgreich zu bewältigen.

Ziel dieser Arbeit ist es, im Rahmen einer Literaturrecherche den aktuellen Forschungsstand zum Einfluss der Unternehmenskultur auf den Unternehmenserfolg in Krisen zu überblicken und kritisch zu analysieren. Praxisrelevante Implikationen für Unternehmen runden die Arbeit ab.

In Zeiten wirtschaftlicher Unsicherheit und globaler Krisen stehen Unternehmen vor besonderen Herausforderungen, die ihre Anpassungsfähigkeit und Führungskompetenz auf die Probe stellen. Das Top Management Team (TMT) spielt hierbei eine entscheidende Rolle, da es die strategische Richtung vorgibt und kritische Entscheidungen trifft, die den Fortbestand und Erfolg des Unternehmens beeinflussen.

Ziel dieser Arbeit ist es, im Rahmen einer Literaturrecherche den aktuellen Forschungsstand zum Einfluss von TMT-Persönlichkeiten auf den Unternehmenserfolg in Krisen zu überblicken und kritisch zu analysieren. Dabei kann auf Harrison‘s Five Factor Model („Big Five“) aufgebaut werden. Praxisrelevante Implikationen für Unternehmen runden die Arbeit ab.

Initial coin offerings (ICOs) have emerged as a revolutionary method for startups to raise capital through blockchain technology. Despite their popularity, the success factors that influence the outcomes of ICOs are still not fully understood. A critical area of interest within this field is the impact of top management and human capital characteristics on ICO success, a topic that remains in its nascent stages of research.

The goal of this paper is to use a literature review coupled with an empirical analysis to understand the state of the research around different success factors of initial coin offerings. What makes a successful ICO and how can different founder and team characteristics influence the amount of funds raised during the token sale? The work is to be rounded off by implications for research and practice.

Die zunehmende Bedeutung von IT und Digitalisierung ist in den vergangenen Jahren auch in der Besetzung von Führungspositionen in börsennotierten Unternehmen sichtbar geworden. Neben den klassischen Rollen „Chief Information Officer“ (CIO) und „Chief Technology Officer“ (CTO) wurden in den letzten Jahren vermehrt auch weitere IT Führungskräfte in das Topmanagement berufen. Dazu zählt insbesondere der „Chief Digital Officer“ (CDO). Darüber hinaus steigt die Anzahl von Topmanagern, die zwar nicht direkt in der IT tätig sind, jedoch für ihre Rolle über Digitalisierungskenntnisse verfügen müssen, z.B. „Chief Marketing Officer“ (CMO). Während die klassische Rolle im Kontext der Digitalisierung, der CIO, bereits erforscht ist, sind die Eigenschaften der neuen IT Topmanagement Rollen (CTO, CDO, CMO etc.) weitgehend unerforscht. 

Ziel dieser Arbeit ist es, im Rahmen einer Literaturrecherche den Forschungsstand zu Eigenschaften von Topmanagern mit Bezug zu Digitalisierung zu überblicken und zu diskutieren. Auf Basis der Literaturrecherche sind Forschungslücken systematisch herauszuarbeiten und zu analysieren. Das Ziel ist eine strukturierte Analyse des Stands der Literatur in Bezug auf die Eigenschaften der Rollen im Topmanagement für Digitalisierung. Der Fokus der Recherche liegt auf börsennotierten Unternehmen. Die Art und der Umfang der Recherche werden in einem Startgespräch gemeinsam festgelegt. Die Arbeit ist durch Implikationen für die Topmanagement Forschung im Digitalisierungskontext abzurunden.

Börsennotierte Unternehmen reagieren in den letzten Jahren auf die steigende Bedeutung von Digitalisierung, indem nicht nur Qualifizierungsprogramme für die breite Belegschaft aufgelegt werden, sondern zunehmend auch Führungskräfte mit Digital-Expertise in das Topmanagement aufsteigen. Der vermehrte Bedarf von Digital-Expertise im Topmanagement führt dazu, dass neue Rollen (z.B. Chief Digital Officer) zusätzlich zu „klassischen“ Technologie-Rollen (z.B. Chief Information Officer, Chief Technology Officer) in einzelnen Unternehmen etabliert werden, während in anderen Unternehmen auf zusätzliche Rollen verzichtet wird. Im Ergebnis lässt sich heute eine Vielzahl unterschiedlicher Rollen-Kombinationen im Topmanagement mit Bezug zu Digitalisierung finden.

Im Rahmen der Arbeit sollen unter anderem folgende Fragestellungen untersucht werden: Wie verbreitet sind unterschiedliche Rollen-Kombinationen von Topmanagern für Digital-Themen in börsennotierten Unternehmen? Durch welche Eigenschaften sind die verschiedenen Rollen-Kombinationen und Führungskräfte für Digitalisierung gekennzeichnet? Ziel der Arbeit ist es, einen Überblick über die Verbreitung von Digital-Rollen im Topmanagement zu entwickeln. Weiterhin sind relevante Eigenschaften der Führungskräfte (z.B. Demografie, Bildung, Berufserfahrung etc.) zu analysieren. Dazu sind ggf. selbständig neue Datenquellen zu erarbeiten. Ein Teil der Arbeit erfordert quantitative Forschung. Vorwissen in Statistik ist nicht notwendig, es kann auf einem vorhandenen Datensatz aufgebaut werden. Art und Umfang der Arbeit werden in einem Startgespräch gemeinsam festgelegt. Die Arbeit ist durch Implikationen für die Topmanagement Forschung mit Bezug zu Digitalisierung abzurunden.

Aleph Alpha, the German promise for Generative AI, raised a large share of its recent $500mn round from the Schwarz Group. This deal is an example for corporate venture capital reestablishing itself as an invaluable source of innovation for industrial incumbents. It provides an attractive combination of financial and strategic returns to the investing company while equipping the startup with smart money. This refers to the domain and product expertise (among other factors) that corporate investors are able to provide beside pure money. In Europe, these investors are further closing a crucial funding gap to accelerate innovation. Academic research on corporate venture capital has largely focused on the US market and Europe has mainly been assessed on either pre-GFC datasets or primary data.

The objective of this thesis is to leverage extensive Crunchbase data to assess the behavior of German investors in corporate venture capital. Behavioral assessment can cover investment patterns, investment performance, or comparisons to independent venture capitalists. A share of the thesis will rely on structuring the data for effective exploration.

(Die Abschlussarbeit kann auch in Deutsch bearbeitet werden)

Valuation in venture capital is the essence that defines success, both for investors and founders. Investors seek “friendly” rounds to obtain shares at lower capital expense. Founders intend to maximize the funding for a given share of their company to expand their operations. Various mechanisms are applied to size investments and the associated dilution, however fair valuation and the option reality of venture capital have only recently gained traction in research. However, they are crucial for incumbent investors to assess future rounds and for founders to protect their ownership stake.

The objective of this thesis is to identify existing option pricing mechanisms for startup valuation, particularly in the context of fair valuation, and to discuss these mechanisms critically. Further, a selected pricing model will be either empirically applied on a dataset of European venture capital deals or tested on a real-world case study.

(Die Abschlussarbeit kann auch in Deutsch bearbeitet werden)

Corporate Venture Capital (CVC) ist im Trend. Seit 2010 ist die Zahl der Unternehmen, die CVC investieren, rasant angestiegen. Global macht der CVC-Markt tausende Deals jährlich mit einem Deal-Volumen im zweistelligen Milliardenbereich. Und auch in Deutschland werden die CVC-Deals relevanter. Zum Beispiel führte Bosch Ventures zuletzt die 500 Millionen US-Dollar Investitionsrunde in das KI Venture Aleph Alpha an.

Ein Ziel der Arbeit ist es, Beobachtungen aus der Praxis mit dem aktuellen Forschungsstand zu kombinieren – Fokus ist hierbei der deutsche Markt. Was steckt hinter dem CVC-Höhenflug? Was motiviert große Unternehmen – und zunehmend den Mittelstand - CVC zu investieren? Die jeweiligen Treiber können gut aus der Literatur konzeptionell entwickelt werden und mit Beispielen aus der Praxis unterlegt werden (z.B. Unternehmenspublikationen; Interviews / Statements).

Für Entrepreneur:innen / Ventures mag sich an einem Punkt die “CVC-Frage“ stellen: Möchten wir einen Corporate Investor an Bord haben? Literatur und Praxis zeigen: Die Abwägungen der Chancen und Hindernisse, auch im Vergleich zu anderen Finanzierungsquelle, u.a. von Risikokapitalgesellschaften (VCs), Angel-Investoren oder Family Offices, spielen eine kritische Rolle.

Ziel der Arbeit ist es Beispiele aus der Praxis (z.B. Dealpublikationen; Interviews / Statements) zu finden und diese dann mit bestehender Literatur aus dem Bereich Entrepreneurial Finance zu verknüpfen. Ein konkretes Ergebnis kann eine Übersicht sein, warum sich Entrepreneur:innen / Ventures für die eine oder andere Finanzierungsform entscheiden. Die Arbeit nimmt die Sicht des Entrepreneur:innen / Ventures ein und legt den Schwerpunkt auf Corporate Venture Capital.

Unternehmen sehen sich in der heutigen Wirtschaftswelt immer häufiger mit Krisensituationen konfrontiert, die ihre finanzielle Stabilität, Marktstellung und das Vertrauen der Stakeholder gefährden können. In solch herausfordernden Zeiten übernehmen Führungskräfte, insbesondere CEOs, eine entscheidende Rolle. Wie sie mit einer Krise umgehen, kann über den Erfolg oder Misserfolg des Unternehmens entscheiden.

Doch was zeichnet eine erfolgreiche Führungspersönlichkeit in Krisenzeiten aus? Welche Eigenschaften und Persönlichkeitsmerkmale sind besonders wichtig? Und wie unterscheiden sie sich von erfolgreichen Führungskräften in "normalen Zeiten"?

Genau diesen Fragestellungen soll im Rahmen der Abschlussarbeit nachgegangen werden. Ziel ist es, durch eine systematische Literaturanalyse einen umfassenden Überblick über den aktuellen Forschungsstand von Führungsqualitäten im Krisenmanagement zu gewinnen, die Erkenntnisse darzustellen und kritisch zu diskutieren. Optional kann die Arbeit durch einen empirischen Teil ergänzt werden.

Datenschutzverletzungen, Produktrückrufe oder Skandale – dies sind nur drei Beispiele für Ereignisse, die sich zu einer Unternehmenskrise entwickeln können. In einer Welt, in der Krisen unvermeidbar scheinen, ist Krisenmanagement zu einer zentralen Fähigkeit von Unternehmen geworden. Wie ein Unternehmen auf Krisen reagiert, entscheidet maßgeblich darüber, wie gut es eine Krise bewältigt und ob es das Vertrauen seiner Stakeholder aufrechterhalten kann.

Doch wie sollte eine optimale Krisenreaktion aussehen? Welche Faktoren beeinflussen, wie ein Unternehmen mit einer Krise umgeht? Und was bestimmt die Effektivität der gewählten Strategie?

Um diese Fragen zu beantworten, wird zunächst der aktuelle Forschungsstand der Literatur zusammengefasst und kritisch diskutiert. In einer anschließenden Case Study oder empirischen Analyse wird die theoretische Sicht um eigene Erkenntnisse ergänzt. Implikationen für Forschung und Praxis schließen die Arbeit ab.

Die Auswirkungen einer Krise auf Unternehmen können vielseitig und weitreichend sein. Neben finanziellen Verlusten und einer Schwächung der Marktstellung führt eine Krise oft zu Vertrauensverlusten bei Stakeholdern, einschließlich Kunden und Investoren. Erfolgreiches Krisenmanagement bedeutet daher nicht nur, die unmittelbaren Herausforderungen der Krise zu bewältigen, sondern auch das Vertrauen und die Reputation des Unternehmens nach der Krise nachhaltig wiederherzustellen.

Daher ist das Ziel dieser Arbeit, Strategien und Maßnahmen (u.a., aus den Bereichen Marketing und Impression-Management) darzulegen, die Unternehmen in der Nachkrisenphase einsetzen können, um das Vertrauen ihrer Stakeholder zurückzugewinnen.

Durch eine systematische Literaturanalyse wird der aktuelle Forschungsstand zu diesen Themen kritisch beleuchtet und bewertet. Darüber hinaus trägt eine Fallstudie oder empirische Analyse ergänzend dazu bei, Implikationen für Forschung und Praxis abzuleiten.

Innovation is crucial for start-ups aiming to succeed in a constantly changing world. As technologies and market conditions evolve rapidly, the ability to innovate distinguishes successful companies from those that struggle. This paper aims to dissect the importance of innovation for new ventures, examining how it acts as a key driver of growth and competitive advantage. The discussion will for example address why innovation is an essential differentiator for start-ups, what core competencies and resources are necessary for innovation success, and how start-ups can effectively leverage their limited resources to foster innovative outcomes.

The goal of this thesis is twofold: a) to investigate these questions through a comprehensive literature review and outline implications for future research, and b) to explore the innovation behavior of a selected group of successful ventures using patent data.

In der dynamischen Welt des Unternehmertums hat sich Serial Entrepreneurship als ein Phänomen herausgestellt, das zunehmend Aufmerksamkeit erregt. Serienunternehmer, die mehrere Unternehmen nacheinander gründen und führen, sind oft zentral der Innovationslandschaft. Diese Gründer unterscheiden sich von Neu-Gründern durch die Möglichkeit, aus früheren Erfahrungen zu lernen und gewonnene Erkenntnisse auf neue Unternehmungen anzuwenden. Diese Arbeit zielt darauf ab, die theoretischen Grundlagen zu untersuchen, die erklären, ob, wie und warum diese Unternehmer in der Lage sind, wiederholt erfolgreiche Unternehmen aufzubauen. Insbesondere wird analysiert, wie verschiedene theoretische Ansätze, wie die Humankapitaltheorie, die Theorie des organisationalen Lernens und psychologische Aspekte dazu beitragen, wiederholten Erfolg und Innovation im Unternehmertum zu erklären. Durch eine tiefgehende Literaturrecherche und theoretische Analyse wird ein Verständnis darüber entwickelt, welche Faktoren die Leistung von Serienunternehmern beeinflussen. Das Ziel der Arbeit ist es, die Mechanismen zu beleuchten, die erfolgreiche Serienunternehmer von einmaligen Gründern unterscheiden. Diese Analyse wird nicht nur dazu beitragen, theoretische Modelle zu erweitern, sondern auch Einblicke für Akademiker, Politiker und Praktiker liefern, die das Ökosystem des Unternehmertums gestalten und verbessern wollen. Die Ergebnisse sollen zeigen, wie Serienunternehmer durch wiederholte Unternehmungen Innovation und wirtschaftliches Wachstum vorantreiben können, und welche Unterstützungsstrukturen hierfür am effektivsten sind.

New ventures have access to several ways of raising money in their early days – for example, via various forms of crowdfunding, angel groups, VC investments or Initial Coin Offerings (ICOs) in the crypto space. In those early days, when there is no established track record or finished product, potential investors need to base their decision whether to provide funding or not on other available information. Especially in the (deep) tech space, one such sources of information can be open source code, engagement around published source code (e.g., via GitHub) or Minimum Viable Products.

Based on academic literature, the engagement around “product” of early-stage ventures with external parties should be conceptualized, including an evaluation of the role it plays for investors in early-stage: What role does “product” really play in the early days, when it’s not “finished”? And what role does it play in an environment where most investors don’t have a tech/engineering background? What are the implications for both founders and investors? The goal is to write a literature overview, critically reflect on the findings, and round off the work with managerial and academic implications.

Die Rolle des Chief Marketing Officers (CMO) für den Erfolg junger Unternehmen wurde bereits ausgiebig in der Forschung untersucht. Dabei wurden CMOs bereits mit Schlüsselindikatoren wie beispielsweise der Finanzierung in Verbindung gebracht. Jedoch gibt es bisher nur begrenzte Forschung zur spezifischen Rolle von Mitarbeitenden aus verschiedenen Teilen der Organisationen junger Unternehmen, insbesondere auf den unteren Ebenen. Diese Lücke bietet den Ansatzpunkt für diese Arbeit.

Das Ziel dieser Studie ist es, vorhandene Forschungslücken an der Schnittstelle zwischen Marketingorganisation und Erfolgsfaktoren in jungen Unternehmen systematisch zu identifizieren und zu analysieren. Mithilfe semi-strukturierter qualitativer Interviews mit Gründern junger Unternehmen sollen Hypothesen generiert werden, die diese Forschungslücken adressieren können. Diese Arbeit kombiniert eine systematische Literaturanalyse mit empirischen Interviews, um theoretische Erkenntnisse mit praktischen Einblicken zu verknüpfen.

Die Rolle und Bedeutung von CMOs für den Erfolg von jungen Unternehmen ist in der Forschungsliteratur bereits umfassend erforscht worden. Verschiedene Autoren haben CMOs bereits mit wichtigen Performanceindikatoren wie zum Beispiel Funding in Verbindung gebracht. Darüber hinaus wurden auch einige Forschungsarbeiten dazu publiziert, wie verschiedene Teile junger Unternehmen Verantwortung für Marketingaktivitäten übernehmen. Die konkrete Rolle der Mitwirkenden aus verschiedenen Teilen der Organisationen junger Unternehmen, insbesondere auf den unteren Ebenen, wurde jedoch bisher nur spärlich erforscht und bietet einen Ansatz für diese Arbeit.

Das Ziel dieser Arbeit ist es, die bestehenden Forschungen dazu zu untersuchen, wie sich die Marketingorganisation und damit verwandte Funktionen innerhalb junger Unternehmen entwickeln. Durch die Erhebung von Primär- und Sekundärdaten und deren Auswertung mit der FSQCA-Methode sollen verschiedene Archetypen des Aufbaus von Marketingfunktionen in jungen Unternehmen herausgearbeitet werden.

Der empathische Führungsstil gewinnt in der heutigen Geschäftswelt zunehmend an Bedeutung. In Zeiten der Globalisierung und des technologischen Fortschritts sehen sich Unternehmen mit komplexen Herausforderungen konfrontiert, die eine neue Art von Führung erfordern. Empathie, das heißt die Fähigkeit, die Gefühle und Perspektiven anderer zu verstehen und darauf einzugehen, wird als entscheidende Kompetenz angesehen, um Mitarbeiter zu motivieren, ihre Zufriedenheit zu steigern und somit die Produktivität und Innovationsfähigkeit von Unternehmen zu fördern. Angesichts der steigenden Ansprüche an eine werteorientierte und menschenzentrierte Unternehmensführung rückt der empathische Führungsstil in den Fokus der Managementdiskussion.

Ziel dieser Bachelorarbeit ist es, eine systematische Literaturanalyse zum empathischen Führungsstil durchzuführen und die gewonnenen Erkenntnisse sowie Kontraste herauszuarbeiten. Es wird untersucht, wie sich empathische Führung in der Praxis manifestiert und welche Auswirkungen sie auf verschiedene Aspekte der Unternehmensführung hat. Darüber hinaus sollen potenzielle zukünftige Forschungsfelder identifiziert werden, um die Weiterentwicklung und Verbreitung dieses Führungsstils zu fördern. Die Arbeit wird damit einen Beitrag zur wissenschaftlichen Diskussion leisten und Unternehmen wertvolle Impulse für eine erfolgreiche und nachhaltige Führungspraxis geben.

In der heutigen Geschäftswelt gewinnen bescheidene Führungsstile zunehmend an Bedeutung. Während narzisstische Führungspersönlichkeiten in der Vergangenheit oft als charismatische und visionäre Anführer galten, zeigt sich immer mehr, dass bescheidene Führungskräfte, die auf Teamarbeit, Zuhören und Selbstreflexion setzen, nachhaltiger und erfolgreicher sind. Angesichts von Skandalen und Vertrauensverlusten in großen Unternehmen wird die Fähigkeit, bescheiden und empathisch zu führen, als Schlüsselkompetenz für langfristigen Erfolg und ethisches Verhalten angesehen.

Das Ziel dieser Bachelorarbeit ist es, durch eine systematische Literaturanalyse die Erkenntnisse zu narzisstischem und bescheidenem Führungsstil gegenüberzustellen. Es sollen Gemeinsamkeiten und Kontraste zwischen beiden Führungsstilen herausgearbeitet und diskutiert werden. Zudem werden die Auswirkungen dieser Stile auf Mitarbeiterzufriedenheit, Unternehmenserfolg und Unternehmenskultur untersucht. Schließlich sollen zukünftige Forschungsfelder identifiziert werden, um ein tieferes Verständnis für die Vorteile und Herausforderungen von bescheidenem Führungsverhalten zu entwickeln und die wissenschaftliche Diskussion in diesem Bereich voranzutreiben.

Nur wenig Literatur befasst sich mit den Auswirkungen der Unternehmenskultur auf die Digitalisierung. Obwohl Unternehmenskultur in anderen Forschungskontexten bereits ausgiebig untersucht wurde und es genügend Hinweise gibt, dass sie einen großen Einfluss auf die Unternehmensstrategie hat, wurde sie bis jetzt kaum im Kontext der Digitalisierung erforscht. Unterschiedliche Literaturströme zu Unternehmenskultur, Change und Digitalisierung zeigen, dass kulturelle Faktoren von Unternehmen unterschiedlichen Herausforderungen und Chancen induzieren, die dessen Digitalisierungsstrategie beeinflussen können. Die stellt insbesondere traditionelle Unternehmen mit einer historisch gewachsenen Unternehmenskultur vor besondere Herausforderungen. Es stellt sich viele Fragen: Digitalisieren sich Unternehmen mit einer bestimmten Unternehmenskultur mit höherer Wahrscheinlichkeit erfolgreich? Wirkt sich die Unternehmenskultur auf die Effizienz und Geschwindigkeit der Digitalisierung aus etc.? Ziel dieser Arbeit ist es, mithilfe einer empirischen Analyse zu verstehen, welche Rolle die Unternehmenskultur im Kontext der Digitalisierung annimmt und ob es Auswirkungen auf den Erfolg und die Geschwindigkeit der digitalen Transformation hat.

Viele Unternehmen streben danach, ihre Geschäftsprozesse zu digitalisieren, um wettbewerbsfähig zu bleiben und neue Marktchancen zu nutzen. Die digitale Transformation ist dabei ein komplexer Prozess, der sowohl technologische als auch organisatorische Herausforderungen für die Unternehmen mit sich bringt. Die Frage ist welche Faktoren dabei entscheidend für den Erfolg der Digitalisierung sind? Historische Beispiele zeigen, dass erfolgreiche Unternehmen bestimmte Strategien und Praktiken anwenden, um die digitale Transformation zu meistern. Was machen diese Unternehmen anders als diejenigen, die bei der Digitalisierung scheitern? Worin unterscheiden sich ihre Ansätze von denen der weniger erfolgreichen Unternehmen?

Ziel der Arbeit ist es, im Rahmen einer Literaturrecherche den Forschungsstand zu den Erfolgsfaktoren der Digitalisierung zusammenzufassen. Auf Basis der Literatur lässt sich eine kritische Analyse anschließen. Das Ziel ist eine strukturierte Analyse des Stands der Literatur zu Faktoren, die den Erfolg der Digitalisierung beeinflussen. Die jeweiligen Treiber können gut aus der Literatur konzeptionell entwickelt werden und mit Beispielen aus der Praxis unterlegt werden (z.B. Fallstudien; Interviews/Statements). Der Fokus der Recherche liegt auf internationalen Unternehmen unterschiedlicher Branchen. Die Arbeit ist durch Implikationen für Forschung und Praxis abzurunden.

Familienunternehmen stellen weltweit die am häufigsten vorkommende Organisationsform dar und tragen maßgeblich zur Gesellschaft bei. In den USA beschäftigten rund 32,4 Millionen Familienunternehmen etwa 59% der Arbeitskräfte im Privatsektor und waren im Jahr 2021 für etwa 54% der Wirtschaftsleistung verantwortlich.

Viele Familienunternehmen zeichnen sich dadurch aus, dass sie zu großen Teilen in Familienbesitz sind. Das sichert die Kontrolle über strategische Entscheidungen und die Weitergabe an nachfolgende Generationen. Es gibt aber auch erfolgreiche Familienunternehmen, in denen nur noch kleine Anteile der Familie gehören. Wie beeinflusst der Anteil an Familienbesitz die Performance eines Familienunternehmens? Kann ein Familienunternehmen zu stark oder zu wenig in Familienhand sein?

Ziel der Arbeit ist es, im Rahmen einer Literaturrecherche den Forschungsstand zur Eigentümerstruktur von Familienunternehmen zusammenzufassen. Auf Basis der Literatur lässt sich eine kritische Analyse anschließen. Das Ziel ist eine strukturierte Analyse des Stands der Literatur zu Implikationen verschiedener Eigentümerstrukturen und Anteilsmengen von Familien an ihrem Unternehmen. Die jeweiligen Auswirkungsbereiche können gut aus der Literatur konzeptionell entwickelt werden und mit Beispielen aus der Praxis unterlegt werden (z.B. Unternehmenspublikationen; Interviews/Statements). Der Fokus der Recherche liegt auf börsennotierten Unternehmen. Die Arbeit ist durch Implikationen für Forschung und Praxis abzurunden.

Die Unternehmenskultur ist ein entscheidender Faktor für den Erfolg eines Unternehmens. Sie beeinflusst das Mitarbeiterengagement, die Innovationsfähigkeit und die Gesamtleistung. Lou Gerstner, ehemaliger CEO von IBM, betonte die Bedeutung der Kultur mit den Worten: "Culture is not just one aspect of the game, it is the game." Trotz ihrer Bedeutung sind die spezifischen internen und externen Faktoren, die die Unternehmenskultur formen, noch nicht umfassend erforscht. Ein tiefes Verständnis dieser Faktoren kann Unternehmen dabei helfen, gezielte Maßnahmen zur Förderung einer positiven und produktiven Kultur zu entwickeln.

Das Ziel dieser Arbeit ist es, im Rahmen einer Literaturrecherche, die verschiedenen internen und externen Treiber der Unternehmenskultur zu identifizieren und zu analysieren. Auf Basis der Literaturrecherche sind Forschungslücken systematisch herauszuarbeiten und zu analysieren. Das Ziel ist eine strukturierte Darstellung der verschiedenen Einflussfaktoren. Die Art und der Umfang der Recherche werden in einem Startgespräch gemeinsam festgelegt. Die Arbeit ist durch Implikationen für die weitere Forschung abzurunden.

Die Wahrnehmung der Unternehmenskultur kann stark variieren, je nachdem auf welcher Hierarchieebene man sich befindet. Diese unterschiedlichen Wahrnehmungen können zu Missverständnissen und Ineffizienzen führen. Das Verständnis dieser Unterschiede ist entscheidend, um eine kohärente und produktive Unternehmenskultur zu erschaffen und zu fördern. Wie Edgar Schein sagte: " The only thing of real importance that leaders do is to create and manage culture."

Das Ziel dieser Arbeit ist es, im Rahmen einer Literaturrecherche, die Unterschiede in der Wahrnehmung der Unternehmenskultur zwischen Führungskräften und Mitarbeitern zu untersuchen. Es soll analysiert werden, in welchen Bereichen diese Wahrnehmungen divergieren und welche Auswirkungen dies auf die Organisation haben kann. Auf Basis der Literaturrecherche sind Forschungslücken systematisch herauszuarbeiten und zu analysieren. Die Art und der Umfang der Recherche werden in einem Startgespräch gemeinsam festgelegt. Die Arbeit ist durch Implikationen für die weitere Forschung abzurunden.


Richtlinien für Erstellung wissenschaftlicher Arbeiten

Die Richtlinien zur Erstellung von wissenschaftlichen Arbeiten, welche bei der Anfertigung von Projekt- und Abschlussarbeiten an unserem Lehrstuhl einzuhalten sind, finden Sie hier.

Weitere grundsätzliche Informationen und hilfreiche Tipps zum Schreiben einer Projekt- oder Abschlussarbeit in den Wirtschaftswissenschaften finden Sie in den Broschüren vom ZBW.

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